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Seit vielen Jahren
werden im Erwerbsgartenbau Matten aus synthetischen
Fasern oder Glasfasern eingesetzt, um Pflanzen in
Töpfen mit grossen Bodenlöchern durch
Kapillarität zu bewässern.
Die Befeuchtung der Matten geschieht bevorzugt über
Tropfschläuche, wobei sich allerdings Überschusswasser
schlecht vermeiden läßt. Zur Steuerung
der Mattenfeuchte dienen Feuchtefühler und
Zeitschaltuhren. Von Nachteil bei dieser Bewässerungsmethode
ist die schlechte Wasserverteilung in Matten mit
unregelmäßig verlaufenden Fasern,
da die Kapillare immer wieder unterbrochen werden,
der hohe Kostenaufwand für die elektrische
Feuchtesteuerung und das Überschusswasser,
welches aus Umweltgründen recycelt
werden muss.
Die Ortmann-Glasfasermatte ist aus Glasfaserdochten
gewebt, deshalb verlaufen die Kapillare parallel
und nahezu endlos. Zugeführtes Wasser verteilt
sich schnell und gleichmässig.
Die kostengünstigste Befeuchtungsmethode ist
das Eintauchen eines Matten-Randstreifens (in Faserrichtung)
in einen unter oder neben der Matten-Stellfläche
angeordneten Wasserbehälter. Schmale Stellflächen
werden bevorzugt durch unter der Matte liegende
und bis zum Boden des Wasserbehälters reichende
Glasfaserdochte befeuchtet.
Für Anwendung der Matten im Hobbygartenbereich
und z. T. auch für den Endverkauf werden die
Matten durch chemische Nachbehandlung schnittfest
gemacht; die Kapillarität verringert sich dabei
nur geringfügig.
In die Matte eingewachsene Pflanzenwurzeln lassen
sich unter fließendem Wasser ausbürsten.
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Ungerichtete Fasern bei Filzmatten und
herkömmlichen Glasfasermatten
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Gerichtete Fasern und dadurch grössere
Kapillarität bei gewebten Glasfasermatten
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Wasseraufnahme durch Bodenlöcher und
Dochte
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Anschrift: Günter Ortmann,
Uhlandstr. 31a, 40723 Hilden , Tel./Fax: 02103/65829
e-Mail: Ortmann-Hilden@t-online.de
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