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Glasfaserdochte bestehen aus
einer Vielzahl feinster, geschmeidiger Glasfasern. Die Hohlräume
dazwischen bilden die Kapillare, die in der Lage sind, Wasser
mit Nährstoffen mehr als 10 cm anzuheben und über
das Substrat den Pflanzenwurzeln zuzuführen.
Die meist verwendeten Dochte haben ca.
1 mm Durchmesser. Sie werden bei kleinen Pflanzengefäßen
einzeln und bei grösseren Gefässen als Dochtbündel
verwendet.
Ein Dochtbündel aus 1-mm-Dochten hat gegenüber dicken
Einzeldochten den Vorteil einer grösseren Oberfläche
und damit grösseren Kontaktfläche mit dem Substrat.
Die Feuchteverteilung im Substrat wird gleichmässiger
als bei dicken Einzeldochten. Unabhängig davon sind für
bestimmte Anwendungsfälle auch 3-mm-Dochte oder geflochtene
6-mm-Dochte geeignet. Sie werden besonders zur Bewässerung
von Kübelpflanzen verwendet.
Bei Inbetriebnahme eines Dochtes (Eintauchen in Wasser) wird
von dem hochsteigenden Wasser erst die in den Kapillaren vorhandene
Luft verdrängt, deswegen vergeht erst einige Zeit, bis
Wasser an das Substrat abgegeben wird. Ist alle Luft aus den
Kapillaren verdrängt, erfolgt die Wasserabgabe kontinuierlich.
Je grösser der Abstand zwischen Wasseroberfläche
und Kontaktstelle mit dem Substrat (Docht-Saughöhe) und
je feuchter das Substrat ist (Differenzfeuchte), um so kleiner
ist die pro Zeiteinheit abgegebene Wassermenge. Bei gleicher
Substratmenge erfordern hohe Pflanzengefäße mehr
Dochte als kleine Gefässe.
Die 1-mm-Dochte werden für Kleinabnehmer als Ringe mit
einer Gesamtlänge von 40 m bei einem Umfang von ca. 50
cm geliefert.
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Aufschneiden eines 40-m-Dochtringes ergibt
80 Dochte 0,5 m lang, geeignet für die meisten Anwendungen
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