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Alle Kapillarbewässerungsgruppen
sind bevorzugt durch getrennte, absperrbare Schlauchleitungen
an einen Hochbehälter oder an ein Hauswasserwek
anzuschließen, wobei Schwimmerventile das verbrauchte
Wasser automatisch ergänzen und bedarfsweise eine
Feuchtesteuerung des Pflanzsubstrats gestatten.
Im Unterschied zum Hochbehälter, der das Wasser
nur mit statischem Druck zur Verfügung stellt,
liefern Hauswasserwerke einen Druck bis über 4
bar. Sie sind deshalb auch für extrem große
Kapillarbewässerungsanlagen und gleichzeitig auch
für Regner und Tropfbewässerungen geeignet.
Mit Hilfe der Kaskaden-Niveausteuerung
ist es möglich, Kapillarbewässerungsgruppen
mit unterschiedlichem Niveau nach dem Prinzip der kommunizierenden
Gefäße von zentraler Stelle aus mit Wasser
zu versorgen und gleichzeitig die Feuchte zu steuern.
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Dünger-Beimischer,
im Erwerbsgartenbau weitverbreitet, sind auch im Hobbygartenbereich
nützlich. Da die Dosierung nach dem Venturiprinzip
ohne elektrischen Strom erfolgt, ist allerdings eine
gleichmäßige Düngerbeimischung nur gewährleistet,
wenn für eine ausreichende Durchflußmenge
gesorgt wird. Bei Kapillarbewässerungsanlagen empfiehlt
es sich, dem Dünger-Beimischer einen Hochbehälter
mit Kugeltauchschalter nachzuschalten, der bei minimalem
Wasserstand im Hochbehälter eine Tauchpumpe im
Tiefbehälter oder ein Magnetventil in der Druckleitung
zum Dünger-Beimischer einschaltet und bei maximalem
Wasserstand wieder abschaltet.
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