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Kapillarbewässerungen
sind besonders für Gegenden mit Wasserarmut geeignet.
Sie erfordern kein Druckwasser und keinen Anschluss
an ein Stromnetz.
Auf einer vergleichsweise dünnen Substratschicht
oder in Gefäßen lassen sich Pflanzen kapillarbewässern,
wenn diese in Nähe natürlicher Wasservorräte,
wie z. B. Seen oder Flüssen liegen.
Das Wasser wird durch Schöpfwerke, welche von Tieren,
durch Strömung, Wind oder Solarkraft betätigt
werden, auf ein Niveau von mindestens 10 cm über
der zu bewässernden Fläche gebracht.
Das Bild zeigt einige Anwendungen der Kapillarbewässerung,
die von keiner anderen Bewässerungsmethode vergleichsweise
ökologisch und ökonomisch sinnvoll realisiert
werden können.
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Ampelpflanzen
mit Wasserversorgung aus niveaugesteuerten Rohren
oder Rinnen, wobei diese darunter oder in der
Nähe des oberen Ampelrandes angebracht sein
können
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Auswechselbare
Blumenkästen und Töpfe auf schmalen,
langen, dochtbefeuchteten Matten-Stellflächen
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Staudenpflanzen
in Reihenkultur im Boden oder in Hochbeeten
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Dochtbefeuchtete
Matten-Stellflächen für Topfpflanzen
in nahezu beliebiger Breite, mit ein oder mehreren
niveaugesteuerten Rinnen auf der Unterseite
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Große
Kübelpflanzen mit Docht-von-oben-Bewässerung
aus Rinnen in der Nähe des oberen Kübelrandes
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Dochtbewässerung
kleiner Kübel auf Stellflächen mit aus
einer Rinne darunter dochtbefeuchteten Matte
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Anschrift: Günter Ortmann,
Uhlandstr. 31a, 40723 Hilden, Tel./Fax: 02103/65829, e-Mail: Ortmann-Hilden@t-online.de
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