|
|
Die im Abstand von ca.
1,6 m verlegten und horizontal ausgerichteten Rinnen
(z. B. Drainagerinnen) sind untereinander verbunden.
Zur Niveausteuerung des Wassers
dient entweder ein in eine Rinne eingebautes Schwimmerventil
oder ein mit den Rinnen verbundener, getrennt angeordneter
Schwimmerventilbehälter. Die
bevorzugt mit Bändchen-Foliengewebe abgedeckte gewebte
Glasfasermatte taucht mit je einem Randstreifen in die benachbarten
Rinnen, saugt aus diesen Wasser an und befeuchtet sich.
Die Mattenfeuchte, und damit auch
die Substratfeuchte der aufgestellten Gefäße,
ist von der Matten-Saughöhe, d. h. dem Abstand zwischen
Stellfläche und Wasserstand in der Rinne, abhängig
und läßt sich durch die Schwimmerventil-Einstellung
verändern.
Die Befeuchtung der Matte kann auch durch in die Rinen eintauchende
Dochte oder Mattenstreifen erfolgen.
|
|
Stellfläche ohne
Wege
|
|
|
Stellfläche mit Wegen
|
|
|
Rinne höherstehend,
Stellflächen geneigt
|
 |
Die Stellflächenlänge läßt
sich vergrößern, indem eine Rinne erhöht angeordnet
und die Stellfläche selbst in beide Richtungen um ca. 1 % bis
1,5 % gesenkt wird. Die meist 2 m breiten
Matten werden in diesem Falle um ca. 10 cm überlappt. Der wasserleitende
Kontakt der Mattenenden wird durch aufgestellte Pflanzgefäße
erhöht.
Die Faserrichtung der Matte sollte immer rechtwinklig
zur niveaugesteuerten Rinne oder, bei dochtbefeuchteten Matten,
rechtwinklig zur Dochtreihe verlaufen!
Bitte beachten Sie auch die Seiten Kübel
3, Kübel 4 und Kübel
5
Anschrift: Günter Ortmann, Uhlandstr. 31a,
40723 Hilden, Tel./Fax: 02103/65829
e-Mail: Ortmann-Hilden@t-online.de
|