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Zu den wesentlichsten Vorteilen
der Kapillarbewässerung gehört, dass mit in
Aufbau, Funktion und Bedienung vergleichsweise einfachen
Niveau-Steuergeräten nicht nur das von den Pflanzen
verbrauchte Wasser ohne elektrischen Strom automatisch
ergänzt sondern auch die Substratfeuchte eingestellt
und somit den Bedürfnissen der kapillarbewässerten
Pflanzen angepasst werden kann.
Schwimmerventile benutzt
jeder von uns unbewusst fast täglich ein- oder
mehrmals, wenn er die Toilette aufsucht. Es hat dort
die Aufgabe, das beim Spülvorgang verbrauchte Wasser
dosiert in den Spülbehälter zu bringen.
Eine ähnliche
Aufgabe erfüllt es bei der feuchteregelbaren Kapillarbewässerung,
indem es das Wasser in den Behältern, aus denen
Dochte oder Matten saugen, auf ein einstellbares Niveau
bringt. Somit dient es auch der Feuchtesteuerung. Läßt
sich das Schwimmerventil aus Platzgründen nicht
in den auf Niveau zu haltenden Behälter anordnen,
wird es in einen höheneinstellbaren separaten Behälter
eingebaut, der nur wenig größer als das Schwimmerventil
ist, und nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße
mit den auf Niveau zu haltenden Behälter durch
Schlauch verbunden. Ein
zusätzlicher Vorteil des getrennten Schwimmerventilbehälters
ist, dass auch ein Niveau von nur wenigen Millimetern
erzeugt werden kann.
Überlauf-Niveausteuerungen
fördern das Wasser mit Hilfe einer Aquariumpumpe
aus einen Tiefbehälter in den auf Niveau zu haltenden
Behälter, aus den Dochte oder Matten saugen. Sobald
das einstellbare Niveau erreicht ist, fließt das
zusätzlich geförderte Wasser durch einen Überlaufschlauch
in den Tiefbehälter zurück. Lassen
sich Zu- und Überlauf nicht im niveaugesteuerten
Behälter anordnen, ist ein getrennter Überlaufbehälter
vorzusehen und mit den auf Niveau zu haltenden Behälter
wasserleitend zu verbinden.
Die Kaskaden-Niveausteuerung
hat eine ähnliche Funktion wie die Überlauf-Niveausteuerung,
ist jedoch zur Befüllung und Niveausteuerung mehrerer
auf verschiedenem Niveau angeordneter
Behälter geeignet. Das von
der Aquariumpumpe geförderte Wasser fließt
dem obersten Behälter zu. Dessen Überlaufwasser
füllt den nächsttieferen Behälter usw.,
bis schließlich das Rest-Überlaufwasser in
den Tiefbehälter zurückfließt.
Für Förderhöhen bis über
5 m werden 12 V-Gleichstrompumpen verwendet.
Aquariumpumpen sind im Vergleich zu Magnetventilen
wenig schmutzanfällig und für Dauerbetrieb
geeignet. Sie können jedoch auch kostengünstig
über Schaltuhren gesteuert werden.
Vorteile: Ein Tiefbehälter ist optisch
günstiger und dem Wasser kann problemlos Dünger
beigemischt werden. |
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Anschrift: Günter Ortmann, Uhlandstr. 31a, 40723
Hilden, Tel./Fax: 02103/65829
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